Eltern-Kind-Turnen

Eltern-Kind-Turnen
1989, im Jahr des 25 jährigen Bestehens des Turnvereins, wurde die Gruppe Mutter-Kind Turnen gegründet. Die Gruppe wurde zunächst von Frau Burkhard geleitet, ehe 1991 Rita Gehring die Leitung übernahm. 1998 folgte Gisela Schwab, die insgesamt über 14 Jahre die Gruppe mit viel Engagement betreut hat. In dieser Zeit hat sich dann langsam die Änderung des Namens von „Mutter-Kind-Turnen“ in „Eltern-Kind-Turnen“ vollzogen. Dazu gehörte auch, dass Gisela Schwab während des Übungsjahres an einem Samstag ein Vater-Kind-Turnen anbot, das von vielen Vätern genutzt wurde. Heute sind Väter auch in den regulären Übungsstunden keine Seltenheit mehr.
Die Kinder sammeln erste Erfahrungen an Turngeräten und beim Spielen und Turnen mit anderen. Außerdem lernen sie das Beachten und Umsetzen von Spielregeln. An verschiedenen Übungsstationen werden Grundbewegungen geschult, wie Laufen, Klettern, Rutschen, Hopsen oder Schaukeln. Daneben soll das Gleichgewicht geschult, das Selbstbewusstsein entwickelt und vor allem Spaß an der Bewegung gefördert werden.

Übungsleiter:

Conny Klumpp, Bettina Frick

Übungszeiten:

Donnerstag 15:00 – 16:00 Uhr

Alpentour der Männerriege 2016

Die Alpentour der Männerriege 2016 fand vom 01.10.2016 bis 02.10.2016 statt.

Nachdem im vergangenen Jahr eine Tour die Trittsicherheit und ausreichend Kondition verlangte auf dem Programm stand hat sich unser Turnbruder Josef Messner in diesem Jahr eine leichte Tour ohne große Ansprüche an Kondition und Trittsicherheit zum Genießen ausgesucht. Nachdem es im Vorjahr nur 4 Teilnehmer waren starteten in diesem Jahr 9 Teilnehmer am Samstagmorgen mit 2 Autos nach Dornbirn in Österreich. Nach fast vier Stunden Fahrt und einem kurzen Zwischenstopp erreichte die Gruppe gegen 11:00 Uhr das Hotel für die Übernachtung in Dornbirn. Dort wurde schnell eingecheckt und das Gepäck für die Übernachtung deponiert bevor es weiter zum Parkplatz an der Talstation der Karren-Seilbahn ging. Von dort fuhr die Gruppe mit dem speziell für diese Strecke umgebauten Linienbus weiter durch enge Tunnels, Brücken und Schluchten mit grandiosen Tiefblicken ins Tal bis zur Ortschaft Ebnit und von dort weiter bis zur Endstation Endstation am Kolping Ferienhof. Bei schönstem Wetter und Temperaturen um die 30° beschloss man dort die Tour zunächst mit einem verspäteten Frühschoppen in der Gartenwirtschaft zu beginnen. Danach ging es zunächst über einen schmalen Steig durch Wälder mit immer wieder tollen Aussichtspunkten hinauf bis zum höchsten Punt an der Schönermannalpe auf ~ 1.400m. Da nahezu alle noch keinen Durst und Hunger verspürten wurde auf eine Einkehr verzichtet und weiter Richtung Schuttannen auf 1.148m gewandert. Nach einer Vesperpause auf einem Holzpolder wurde das dortige Gasthaus erreicht wo nochmals eine ausgiebige Kaffeepause eingelegt wurde. Danach wurde das letzte Teilstück der Wanderung zum Tagesziel, das Panoramarestaurant an der Bergstation der Karren-Seilbahn, in Angriff genommen. Gegen 17:30 Uhr wurde dann das Ziel hoch über Dornbirn bei inzwischen eingetrübtem Himmel und kühlem Wind erreicht. Der Ausblick hier war grandios und belohnte für die überschaubaren Mühen der vergangenen Wanderung. Auf der erst im letzten Jahr eingeweihten Plattform stand man direkt frei über dem Abgrund ~ 450m hoch über Dornbirn. Im Hintergrund war noch der Pfänder, Bregenz die Mündung des Rheins in den Bodensee und der Bodensee mit dem Schweizer und dem Deutschen Ufer mit Lindau, Friedrichshafen und weiter zu sehen. Nach einem Bier auf der windigen Terasse zog man sich zum Abendessen dann in das warme Panoramarestaurant in dem ein Tisch für uns reserviert war zurück. Dieses Abendessen direkt an der Glasfront hoch über Dornbirn dessen Lichter mit zunehmender Dunkelheit immer heller wurden bleibt wohl allen Teilnehmern als besonderes Higliht dieser Tour in Erinnerung. Vor der Talfahrt gegen 21:30 mit der Seilbahn wurde natürlich noch ein Selfie auf der Plattform mit der dort installierten Kamera und dem nächtlichen Dornbirn im Hintergrund geschossen. In der Hotelbar ließ man dann den Tag bei einem letzten Bier ausklingen. Am Sonntag fuhr man nach einem ausgiebigen Frühstück bei leichtem Nieselregen zum Ausgangspunkt der 2. Wanderung an diesem Wochenende, dem Parkplatz im Weiler Gütle wo sich auch das größte Rolls Royce-Museum der Welt und ein Krippenmuseum befindet. Ziel dieser Wanderung waren die Rappenloch- und Alplochschlucht. Durch diese beiden sehenswerten Schluchten zwischen denen sich noch der Staufensee befindet hat sich die Dornbirner Ache eindrucksvoll tief in das Gebirge eingeschnitten. Auf einem gut gesicherten Holzsteg wurden diese beiden Schluchten bei dann immer heftiger werdendem Regen von der Gruppe durchwandert. Zwar war am Ende der Wanderung direkt eine Bushaltestelle aber leider ohne Häuschen und der Bus auf dieser Strecke verkehrt nur alle Stunde (Anmerkung: besser wie ins Schuttertal!). Da man ohnehin schon durchnässt war und den Bus um eine Viertelstunde verpasst hatte beschloss man bei strömenden Regen bis zur nächsten Bushaltestelle zu gehen. Nach kurzer Wartezeit im dortigen Bushäuschen fuhr man das letzte Stück dann mit dem Bus wieder zurück zu den Autos. Hinter dem dortigen Krippenmuseum entledigte man sich dann der nassen Kleider und startete die Rückfahrt ins Schuttertal. Am Bodensee wurde dann noch eine Kaffeepause eingelegt und zum Abschluss des erlebnisreichen Wochenendes kehrte man traditionsgemäß im Gasthaus Eiche ein. Diese Wunderschöne Tour wurde wie schon in den letzten Jahren von unserem Turnbruder Josef Messner ausgesucht. Die Tisch- und Zimmerreservierung hat Reinhard Funk organisiert und ausgesucht. Beiden möchten alle Teilnehmer an dieser Stelle nochmals herzlich danken.

Teilnehmer waren:         Josef Messner, Josef Weber, Erwin Müller, Bertold Schätzle, Matthias Moser, Walter Himmelsbach, Jörg Eulitz, Konrad Rösch und Bernhard Vetterer